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Lieferengpässe im Handel

Replenishment und Allokation für steigende Umsätze und sinkende Kosten.

Oct 2021
Orders, Transparenz, Allgemein

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Lieferengpässe im Handel

Replenishment und Allokation für steigende Umsätze und sinkende Kosten.

Lieferengpässe sind im Handel spätestens seit der COVID-Pandemie spürbar. Die Folge sind leere Regale und vorübergehend geschlossene Onlineshops – mit verheerenden Auswirkungen. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Mit intelligenten Lösungen für Replenishment und Allokation erfreuen Sie Ihre Kunden und sind Mittbewerbern den entscheidenden Schritt voraus. Wie kommen Sie von der Ursache zur Lösung? Lassen Sie sich gerne von uns beraten oder erfahren Sie hier mehr über die Vermeidung von Lieferengpässen.

Ein Blick auf die Ursachen der Lieferengpässe

Die Lockdown-Vorgaben der Staaten weltweit haben die Produktion vieler Betriebe zum Erliegen gebracht. Daher gibt es in zahlreichen Branchen einen Mangel an Gütern. Lieferengpässe im Handel jedoch nur darauf zurückzuführen, greift deutlich zu kurz. Auch knapper werdende Ressourcen und mangelnde Kapazitäten führen zu mangelnden Beständen. Darüber hinaus sind die Märkte deutlich volatiler geworden. Kundenwünsche schwanken nicht mehr nur saisonal, sondern auch mit kommenden und fallenden internationalen Trends. In diesem Spannungsfeld müssen sich Händler heute und in Zukunft bewegen.

Fallende Umsätze und überforderte Vertriebspartner

Die Auswirkungen von Lieferengpässen könnten dramatischer kaum sein. Das romantische Bild eines Kunden, der geduldig auf seine Ware wartet, entstammt noch den Wirtschaftswunderjahren der 1950er, als die Nachfrage ebenfalls nicht gedeckt werden konnte. Moderne Kunden wollen diese Geduld nicht aufbringen. Wer Kundenwünsche nicht erfüllen kann, muss Abwanderung in Kauf nehmen. Das führt unmittelbar in eine Abwärtsspirale: ausbleibende Waren, verärgerte Kunden, langfristig sinkende Umsätze. Die erste Reaktion: Druck auf Vertriebspartner. Die können jedoch in Zeiten des Mangels auch nicht mehr gegensteuern.

Das heißt: Aktuelle Lieferengpässe haben eine spürbare Auswirkung auf die Zukunft. Die Lösung dieses Problems liegt daher nicht in einer einmaligen Aktion, sondern ist eine kontinuierliche Herausforderung der nächsten Jahre.

Interessant in diesem Zusammenhang ist das Potential, das die Situation zugleich liefert. Wer Kunden zur richtigen Zeit das richtige Produkt anbietet und die Verfügbarkeit sicherstellt, gewinnt neue Abnehmer hinzu und steigert selbst in der Krise die Umsätze. Auf den Punkt gebracht, bedeutet das: Nutzen Sie Lieferengpässe als Wettbewerbsvorteil, um noch erfolgreicher zu werden. Aber wie gelingt das? Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Ansätze vor.

Lieferengpässe managen – von der manuellen Lösung bis zum Replenishment

Wie die Industrie oder Retailer auf Lieferengpässe reagieren, fällt ganz unterschiedlich aus. Verschiedene Prozesse führen dabei zu individuellen Vor- und Nachteilen.

Manuelles Management der Lieferengpässe

Manuelles Supply Chain Management ist für die meisten Unternehmen die erste und häufig auch die einzige Lösung. Der Erfolgsdruck lastet hierbei komplett auf der Vertriebsabteilung, die in einer schwierigen Situation vor der Herausforderung steht, Ware beschaffen zu müssen.

Die Vorteile der Lösung liegen darin, dass alle nötigen Ressourcen bereits im Unternehmen vorhanden sind. Dadurch ist das manuelle Management von Lieferengpässen kurzfristig kostengünstig und ohne Anlaufphase realisierbar.

Die Nachteile liegen jedoch auf der Hand: Zum einen werden teure Ressourcen gebunden. Zum anderen ist die Lösung nicht nachhaltig, da jeder Engpass individuell erkannt und gelöst werden muss. Ein Kritikpunkt betrifft zudem die Reaktionszeit: Das Sales-Team muss potentielle Engpässe früh erkennen können. Ab einer bestimmten Phase lassen sich fehlende Bestände durch manuelles Eingreifen nicht mehr ausgleichen. Die Erfolgsaussichten sind daher nicht immer positiv.

Replenishment mit Allokation

Replenishment mit Allokation ist eine moderne und innovative Lösung, die von fortschrittlicher Software unterstützt wird. Mit Orders von vcs steht Ihnen zum Beispiel ein leistungsfähiges System zur Verfügung.

Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Waren sicherzustellen und dadurch Umsätze zu maximieren. Orders wertet dafür relevante Daten des Kanals aus. So wird in der Allokation mit unterschiedlichen – teilweise durch Künstliche Intelligenz unterstützte – Strategien sichergestellt, dass die knappe Ware immer genau an den Kunden geliefert wird, den die größten Chancen auf einen Abverkauf hat.

Auf der anderen Seite vermeiden Sie mit dieser Methode Überbestände, die sonst später mit hohen Rabatten und sinkenden Margen abverkauft werden müssten. Das Stichwort: Allokation – Ware in der genau richtigen Menge zum passenden Zeitpunkt anbieten. Hierbei geht es nicht nur um saisonale Waren, sondern auch um die Erkennung von zunehmender oder nachlassender Beliebtheit bei Kunden. Das spart zugleich Lagerhaltungskosten. Orders ist als Unterstützung für Vertrieb und Logistik die intelligente Weiterentwicklung der manuellen Lösungen.

Hat Replenishment Nachteile? Hier wird häufig die Investition in die Software genannt. Dem stehen allerdings Effizienzsteigerungen und sinkende Kosten im Vertriebsmanagement gegenüber. Zudem profitieren Anwender nachhaltig von steigenden Umsätzen, was das Investment schnell amortisiert.

Prozessempfehlung: Was tun gegen Lieferengpässe im Handel?

Zusammenfassend zeigt sich, dass Lieferengpässe aus verschiedenen Gründen entstehen können. Wer Umsatzeinbußen vermeiden will, muss vorbereitet sein. Die klassische Lösung mit manuellem Einsatz verspricht kurzfristige Besserung, bindet aber teure Ressourcen und führt nicht immer zum Erfolg. Eine moderne Replenishmentlösung ist hingegen eine langfristig nachhaltige Maßnahme gegen Lieferengpässe. Das vereinfachte Prinzip dahinter: Vertriebsmanagementkosten senken, Umsatz steigern. Mit Allokation lassen sich zudem Überbestände vermeiden.

Haben Sie Interesse an einer Lösung für modernes Replenishment? Gerne stellen wir Ihnen die Chancen, die sich für Ihren Betrieb mit Orders ergeben, im Detail vor.

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Peter Krebs

Director Customer Success